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Juli 25, 20035. Tag :: Wien – Walchsee – Waldkirch

Martin wartet in Walchsee auf den Bus

Wir konnten uns nicht wie erhofft ein ganzes Abteil reservieren und so mussten wir uns mit vier Plätzen zufrieden geben. Mit viel Essen und Trinken richteten wir uns für die Nacht ein. Richtig schlafen konnte man nicht wirklich, die Sitze waren zu unbequem. Mehr oder weniger munter verliessen wir den Zug in Landeck, was ziemlich unpassend war, da wir eigentlich nicht soweit zurück wollten. Nun begann die Diskussion, wo wir den voraussichtlich letzten Tag verbringen wollten. Eigentlich stand für heute Graz auf dem Plan, doch dafür waren wir schon zu weit im Westen. So entschlossen wir uns nochmals an einen See zu gehen. Nun warteten wir erneut einige Stunden auf den Zug. Leider bekamen wir den See nie zu sehen, er befand sich irgendwo auf einem Berg. Weitere Stunden Zugfahren waren also wieder umsonst. Jetzt beschlossen wir uns, nach eineren weiteren langen Diskussion nach Walchsee zu gehen, einem Ort, wo ich früher oft die Ferien zusammen mit meiner Familie verbracht hatte. Also hiess es wieder einmal Zug fahren und warten. In Walchsee begaben wir uns dann ein weiteres Mal in den See und mussten sogar noch Strandgebühren bezahlen, was uns die letzten Nerven kosteten.

Walchsee hielt uns nicht lange auf und so begaben wir uns auf den Heimweg. Zuerst mit dem Bus nach Kufstein, wo wir unser letztes österreichisches Essen assen (ein nicht gelungener Kaiserschmarren), dann mit dem Zug Richtung Bregenz, wo wir gerade noch mit dem letzten Bus in die Schweiz zurück kamen. Zum guten Schluss hiess es erneut warten, warten auf den Zug, der uns nach St.Gallen bringen sollte. Nach weiteren Stunden kamen wir dann endlich, ziemlich erschöpft in Waldkirch an.

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