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Juli 30, 20062. Tag :: Barcelona

Barcelona

Noch nie zuvor schliefen wir bei so einer drückenden Hitze. Um zehn Uhr hielten wir es nicht weiter im Hotelzimmer aus und begaben uns auf die berüchtigte, von Touristen übersäte Strasse „La Rambla“. Nach einem kurzen Abstecher in einen der zahlreichen Dunking Donuts gingen wir zu Fuss entlang der Shopingstrassen in Richtung Camp Nou, dem Stadion des FC Barcelonas. Die Temperaturanzeigen am Strassenrand zeigten inzwischen schon 35°. Auf dem Weg zum Camp Nou erblickten wir das bekannte Casa Batlló, welches auch als das Gaudi-Haus bekannt ist (katalanischer Architekt Antoni Gaudi). Genauso faszinierten uns die wilden Papageien, die wir beim Fussmarsch auf der Avinguda Diagonal beobachten konnten. In einem einfachen Sandwich-Café verpflegten wir uns, bis uns die Besitzerin mit überlauter Rockmusik heraus trieb. Bald darauf erblickten wir das Camp Nou, das grösste Stadion Europas (5. Grösstes Fussballstadion der Welt). Wir begaben uns in den riesigen Fanshop, der sich über zwei Stockwerke zog. Die Stadionbesichtigung war an diesem Tag leider nicht möglich und so blieb dies nicht unser letzter Besuch des Stadions während der Zeit in Barcelona.

Nun liefen wir ein bisschen planlos in Richtung Strand. Ruedi erblickte währenddessen die Olympiastädte, die sich auf einem Hügel befindet. So endete unsere Planlosigkeit auch schon wieder und wir schwitzten weiter bis wir auf dem Hügel mit den zahlreichen Sporteinrichtungen und dessen Wahrzeichen, dem Fernsehturm „Torre de Calatrava“ ankamen. Es waren die gute Aussicht und das schattige Plätzchen, die uns zu einer ausgedehnten Pause überzeugten.

Dunkin Donuts Camp Nou Casa Batllo von Antoni Gaudi

Als ob wir noch nicht genügend unsere Füsse vertrampelt hätten, gingen wir weiter in Richtung „Torre Agbar“, einem Hochhaus mit einer ungewohnt runden Form. Der Weg zur Sehenswürdigkeit war uns dann doch zu weit und wir beschlossen und dies am nächsten Tag nachzuholen. So begaben wir uns für eine kurze Pause in unser Hotelzimmer zurück und erkundigten uns danach in einem Internetcafé über das legendäre Tomatina. Leider stellte sich heraus, dass die grosse Tomatenschlacht erst drei Wochen nach unserem Aufenthalt stattfindet. Nach einem schlechten chinesischen Essen genossen wir in einem der zahlreichen Pubs ein irisches Murphy-Bier, schlenderten durch die Touristenmeile und planten unsere nächsten Tage. Um 24 Uhr endete unsere Stadtbesichtigung in dem noch immer zu warmen Hotelzimmer.

Strassenkünstler auf der Las Rambla Strassenkünstler auf der La Rambla Strassenkünstler auf der La Rambla

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