Stadtzentrum von Anchorage (14:27 Uhr)
Der letzte Tag unseres Kalifornienurlaubs stand an. Wie in den letzten Tagen gingen wir auch heute zeitig aus dem Haus, in der Hoffnung das kanadische Vancouver schnellst möglich zu erreichen.
Leider ging der Plan schief und nach ca. 1.5 Stunden auf dem Highway 5 stand unser Auto auf dem Pannenstreifen. Unser Sorgenpneu hat den Geist aufgegeben. Da das Rad mit ungewöhnlichen Schrauben befestigt war, konnten wir die Panne selbst nicht beheben. Nick machte sich zu Fuss auf den Weg um Hilfe zu suchen, während dem ich unser Sorgenkind bewachte. Dann ging alles unerwartet schnell. Das Ersatzrad wurde montiert und etwas später in der Garage ein neuer Pneu aufgespannt. Alles in allem für etwas mehr als 100$.
Heute besichtigten wir den letzten National Park unserer Tour, den Lassen Volcanic National Park. Nach den unzähligen wüstenähnlichen Landschaften, die an uns vorüberzogen, freute ich mich über die wieder grüner werdende Natur. Neben einigen rauchenden Erdlöchern bot der Park gemütliche, klare Seen und viele Berge bzw. schlafende Vulkane. Der Park lockte zu unserer Freude nicht sehr viele Besucher an.
Heute widmeten wir uns der grössten Outletmall Kaliforniens (Gilroy Premium Outlets). Preiswerte Markenkleider (von Hugo Boss über Nike bis zu Billabong, alle waren mit einem Laden vertreten) fanden wir genügend, aber meine Kauflust war irgendwie in San Jose geblieben. Nach dem wir alle Shops abgeklappert hatten, fuhren wir nach Red Bluff, einem Dorf am Highway 5 in der Nähe des Lassen Volcanic National Parks.
Nach einigen gemütlichen und vorallem autofreien Tagen ging es jetzt wieder darum Meilen zurückzulegen. Wir entschlossen uns auch den Rückweg auf dem Highway 1, welcher der Küste entlang verläuft, anzugehen.
In Carmel, einem mit Auto und Touristen überfüllten Ort, stoppten wir kurz und schauten uns den Strand an, bevor wir uns dann in San Jose, der zehnt grössten Stadt der USA niederliessen. Am Abend genossen wir typisches Amerikanisches Popkorn und schauten uns den viel umworbenen Animationsfilm WALL-E im Kino an.
Wer noch nicht in Kalifornien war, kann bestimmt nicht begreifen warum wir nur gerade zwei Tage am Strand verweilten. Die Westküste hat einfach zu viel zu bieten um mehr Zeit am Strand zu ‘verschwenden’. Die zwei Tage waren jedenfalls eine willkommene Abwechslung zu den etlichen Stunden im Auto.
Santa Barbara ist eine attraktive Stadt, direkt neben dem weniger bekannten Goleta. Im Gegensatz zu anderen Städtchen an der Küste ist hier am Abend einiges los. Sicher auch ein Ort um etwas länger als nur zwei Tage zu verweilen.
Magic Mountains (Six Flags in Kalifornien) – jeder der das schon erlebt hat, weiss wofür es steht. Ja genau, für Adrenalin den ganzen Tag. Magic Mountains ist nämlich ein super Freizeitpark etwas nördlich von Hollywood. Dort hielten wir uns auch den ganzen Tag auf, bis wir weiter nach Santa Barbara fuhren und nach einer etwas längeren Suche in Goleta (direkt neben Santa Barbara) ein Motel fanden.