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August 18, 200811. Tag :: Washington D.C.

Was ich immer noch in Washington D.C. treibe, werdet ihr euch vielleicht langsam fragen. Na ja, so ganz war das nicht geplant, aber es gibt so seine Probleme mit spontanem, autolosem Herumreisen in den Staaten. Was ich damit sagen will, ist dass die USA grundsätzlich nicht so sehr dafür geeignet ist, aus folgenden Gründen:

  • Die Hostel, also die Unterkünfte bei der man eine Nacht unter 50$ bekommt, sind ziemlich begehrt und daher auch öfters ausgebucht. Besonders problematisch ist es spontan ein Hostel für mehrere Tage zu bekommen.
  • Die USA (bzw. Nordamerika) ist gross. Eigentlich wollte ich noch für einige Tage nach Chicago oder Toronto (zu den Niagara Falls). Von der Ostküste nach Chicago dauert mit dem Bus mehr als 20 Stunden und das Flugzeug kostet doch schnell mal 300$ pro Weg (jetzt so auf die Schnelle).

Darum habe ich mich jetzt entschlossen, ausschliesslich die Ostküste zu erkunden, dafür etwas ausführlicher. Es ist ja nicht so das Washington nichts mehr zu bieten hat, was ich noch nicht gesehen habe (und irgendwas muss ich auch noch für meinen nächsten Staatenbesuch freihalten ;-)).

Mount Vernon

Heute wagte ich mich ins Spy-Museum, eine sehr ausführliche Ausstellung über Spionage. Einerseits ganz originell aufgebaut, andererseits für 18$ auch ziemlich teuer.

Am Nachmittag mietete ich mir dann ein einfaches Fahrrad und fuhr damit auf der Südseite des Potomac Rivers (also in Virginia) ca. 15 Meilen zum Mount Vernon, dem Zuhause des ersten Präsidenten der USA, George Washington. Den Besuch des Mount Vernon kann ich nur weiterempfehlen, neben dem Traumhaus findet man dort auch ein sehr informatives und interessantes Museum rund um den Präsidenten. Das Ganze erreicht man über einen makellosen Fahrradweg.

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