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April 10, 2009Mission “Last Second” am Flughafen Zürich

Wer meint, dass man kurz vor den Ostern noch anständige Strandferien buchen kann liegt definitiv falsch. Die meisten Angebote sind ausverkauft oder entsprechen nicht mehr dem, was man anständige Ferien nennt. Diese Feststellung machten wir nach dem wir einige Stunden unserer wertvollen Zeit mit Internetrecherchen vergeudeten.

So fühlten wir uns gezwungen unsere Spontanität einzubringen und entschlossen uns am Karfreitag planlos zum Flughafen Zürich zu fahren um dort irgendeines der berüchtigten Last-Second-Schnäppchen abzusahnen. “Ist sowas überhaupt möglicht?” fragten wir uns. Die Antwort fanden wir schnell: “Nein, jedenfalls nicht an Ostern”. Sämtiche Reiseveranstalter am Last-Minute-Schalter waren ausverkauft und schätzten die Chancen auf einen spontanen Ausfall zweier Reisenden sehr gering ein (ganz ausgeschlossen sei es nie, es komme immer wieder vor).

Die letzte Chance auf den spontanen Traumurlaub setzten wir auf die direkte Anfrage bei den Fluggesellschaften. Wir stellen fest, dass wir auch um acht oder neun noch genügend früh am Flughafen gewesen wären, etliche Schalter hatten noch geschlossen. Die meisten Airlines schüttelten nur den Kopf: “Ostern, alles ausgebucht!”. Einige suchten eifrig in ihren Systemen und konnten uns auch einige Flüge anbieten, doch wir erkannten schnell, dass Last-Minute mit einem grossen Portemonnaie zu tun hat. Die “Hauptsache das Flugzeug ist ausgebucht”-Einstellung gibt es leider nicht mehr. Heute hofft man die letzten Plätze im Flugzeug an einen geldgesegneten Geschäftsmann zu bringen. Im schlechtesten Fall freut sich Pasagier XY bestimmt über etwas mehr Sitzfläche.

Fazit: Wer sich an ein Last-Second-Abenteuer am Flughafen Zürich wagt, muss damit rechnen, dass keine Angebote warten. Das diese berüchtigte Ferienart tot ist kann man trotzdem nicht behaupten, man müsste es zu einem anderen Zeitpunkt oder an einem anderen Flughafen versuchen.

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