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April 11, 20091. – 2. Tag :: Zürich – Bratislava, Slowakei

Bratislava oder auch Pressburg, wie die Stadt auf Deutsch heisst ist die Hauptstadt der Slovakei und ist von Wien aus mit dem Zug in gerade einmal einer Stunde erreichbar. In der Stadt leben ca. 426’000 Einwohner.

Wir gingen mit einem grossen Katalog an Vorurteilen nach Bratislava. In zwischen ist es mir unklar warum die Filmindustrie diese gemütliche Stadt so falsch darstellt. Ihr wisst nicht von was ich spreche? Hier ein Ausschnitt aus dem Film Eurotrip:


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Noch etwas makaberer stellt der Film “Hostel” Pressburg dar.

Mir wurde auch schon von einem filmreifen Pressburg berichtet. Diese Ghetto-Umgebung findet man aber definitiv nicht im Zentrum der Stadt. Ausserhalb in den Wohnquatieren nimmt die Idyle sicher etwas ab, wie unordentlich es dort wirklich ist, kann ich aus eigener Erfahrung nicht beurteilen.

Bleiben wir beim “schönen” Bratislava. In der warmen Frühlingsnacht, in der wir Bratislava erreichten, war einiges los in der Stadt. Die vielen Strassencafes waren gut besucht. Nicht nur die Einheimischen trieben sich herum, auch die vielen Touristen die uns über die Ostern die Plätze in den Hostel streitig machten genossen die Stimmung.

Burg Bratislava Blick über Bratislava von der Burg Altstadt Bratislava

Bratislava ist eine sehr übersichtliche Stadt, die nicht mehr als einen Tag benötigt um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Neben der gemütlichen Atmosphäre zeichnet sich die Stadt vorallem durch ihre markenlose Bewohnerinnen aus (die Stadt mit den schönsten Frauen, zumindest von den Städten, die ich bisanhin gesehen habe).

Bratislava steht in Sachen Tourismus noch in den Kinderschuhen. Das merkt man nicht nur daran, dass die Stadt einen sehr kleinen Bekanntheitswert hat sondern auch daran, wie mit den Touristen umgegangen wird. Taxifahrer die versuchen einem einige Euro mehr abzunehmen, kennt man von überall her. Normalerweise findet man aber auch immer die “fairen” Fahrer. In Bratislava mussten wir mindestens zehn Taxis anhauen, bis wir jemanden fanden der uns für einen humanen Preis zurück zum Hotel brachte. Das selbe giltet für die Türsteher vor den Clubs. Hier wird offen kommuniziert, dass Touristen den doppelten Preis (oder noch mehr) bezahlen (Bei diesen Getränkepreisen war dies nicht der Rede wert)

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