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Juli 25, 20035. Tag :: Wien – Walchsee – Waldkirch

Martin wartet in Walchsee auf den Bus

Wir konnten uns nicht wie erhofft ein ganzes Abteil reservieren und so mussten wir uns mit vier Plätzen zufrieden geben. Mit viel Essen und Trinken richteten wir uns für die Nacht ein. Richtig schlafen konnte man nicht wirklich, die Sitze waren zu unbequem. Mehr oder weniger munter verliessen wir den Zug in Landeck, was ziemlich unpassend war, da wir eigentlich nicht soweit zurück wollten. Nun begann die Diskussion, wo wir den voraussichtlich letzten Tag verbringen wollten. Eigentlich stand für heute Graz auf dem Plan, doch dafür waren wir schon zu weit im Westen. So entschlossen wir uns nochmals an einen See zu gehen. Nun warteten wir erneut einige Stunden auf den Zug. Leider bekamen wir den See nie zu sehen, er befand sich irgendwo auf einem Berg. Weitere Stunden Zugfahren waren also wieder umsonst. Jetzt beschlossen wir uns, nach eineren weiteren langen Diskussion nach Walchsee zu gehen, einem Ort, wo ich früher oft die Ferien zusammen mit meiner Familie verbracht hatte. Also hiess es wieder einmal Zug fahren und warten. In Walchsee begaben wir uns dann ein weiteres Mal in den See und mussten sogar noch Strandgebühren bezahlen, was uns die letzten Nerven kosteten.

Juli 24, 20034. Tag :: Wien

Durchgang im Gelände des Schloss SchönbrunnsDen 4. Tag widmeten wir ganz der Besichtigung von Wien und Umgebung. Ein bisschen ungewohnt assen wir bereits am Morgen einen fetten Döner und begaben uns dann Richtung Prater. Der Prater ist ein altes und grosses Riesenrad, welches in einem Freizeitpark steht. Da am Morgen noch nicht wirklich viel los war, gingen wir auch schon schnell nach Schönbrunn, einem bekannten Schloss, das ausserhalb vom Stadtzentrum liegt. Das Schloss sowie der Schlosspark waren sehr sehenswert, jedoch auch nicht wirklich spannend. Die restliche Zeit verbrachten wir im Technischen Museum, welches wirklich empfehlenswert ist. Ein bisschen müde vom vielen Herumlaufen, fuhren wir etwas sinnlos U-Bahn, wobei wir uns super erholen konnten (Wir hatten uns ein Tagesabonnement gekauft). Bis um 10 Uhr genossen wir nochmals die Altstadt und deren Künstler, bevor wir uns dann zum Bahnhof begaben. Weil wir am nächsten Tag sowieso wieder zurück in den Westen wollten, entschlossen wir uns die Nacht im Zug zu verbringen und so die Zeit zu nützen sowie ein bisschen Geld zu sparen.

Juli 23, 20033. Tag :: Salzburg – Wien

Um 9 Uhr verliessen wir, nachdem wir unser Morgenessen zu uns genommen hatten, die Jugendherberge wieder. Auf dem selben Weg wie am vergangenen Tag hierher ging es auch wieder zurück zum Bahnhof, wo wir auch gleich den nächsten Zug Richtung Hauptstadt nahmen. Nach einer langen Fahrt erreichten wir Wien, wo wir zuerst gar keine Übersicht hatten. Mit Hilfe des Stadtplanes und einigen Passanten, die uns Auskunft gaben, fanden wir das Kolpinghaus doch noch. Der tiefe Preis und das schöne Zimmer erfreuten uns. Gegen den Willen von Martin liefen wir ins Stadtzentrum anstatt die U-Bahn zu nehmen. Der erste Anblick von Wien enttäuschte uns eher und so versuchten wir uns die Zeit im Tabakmuseum zu vertreiben, was jedoch ein absoluter Flop war.

Den Abend verbrachten wir beim Eisessen sowie beim Zuhören bzw. Zuschauen von Strassenartisten, von welchen es in Wien nicht wenig gibt.

Juli 22, 20032. Tag :: Innsbruck – Zell am See – Salzburg

In Zug nach Salzburg

 

Schon am Morgen früh schien die Sonne in vollen Zügen, was uns vom Ausschlafen abhielt. Nach dem Duschen und Zusammenpacken marschierten wir zum Bahnhof. Auf dem Weg nahmen wir dann noch ein Morgenessen zu uns, das wir zuvor in einer Bäckerei gekauft hatten.

Juli 21, 20031. Tag :: Waldkirch – Innsbruck

Am Morgen des 21. Juli 2003 brachte mein Vater uns beide nach Bregenz, wo wir unser Sommer-Bahnabonnement kauften. Mit diesem Ticket konnten wir den ganzen Sommer in Österreich herumkurven und das für lächerliche 20 Euro. Nach einigen weiteren Abklärungen begaben wir uns dann in den Zug Richtung Innsbruck. Im Zug lernten wir einen sympathischen, alten Mann kennen, mit dem wir uns über diverse Themen unterhielten. Obwohl nicht alles unbedingt glaubhaft war, was der Mann uns erzählte, war das Gespräch sehr interessant. Kurz vor Innsbruck schenkte uns der Mann noch 10.- Fr und wir verabschiedeten uns von ihm.