RSS Feed

Juli 16, 200410. Tag :: Glasgow – Waldkirch

Die Liegefläche war nicht gerade sehr bequem, trotzdem waren wir den Umständen entsprechen ziemlich fit. Heute hiess es Abschied zunehmen. Als es endlich 8 Uhr war, erledigten wir das Einchecken, gingen durch die Gepäckskontrolle und verputzten noch die letzten Münzen. Der Flug nach London Luton war sehr angenehm. Da wir einige Stunden zu früh am Flughafen ankamen, legten wir uns samt Gepäck in die Mitte der Checkin-Halle, wo wir von einigen Leuten ziemlich dämlich begafft wurden. Eine Schweizerin, die die nächsten Monate in Schottland verbringen wollte, sass zu uns. Wir unterhielten uns. Weil der CheckIn-Schalter immer noch nicht offen war, erkundigte sich Martin beim Easyjetschalter darüber. Er konnte die englischen Worte jedoch nicht richtig verstehen und so geduldeten wir uns noch eine Zeit lang, bevor wir uns an einen CheckIn-Schalter, welcher ebenfalls einen Easyjetflug nach Zürich anzeigte, begaben. Als wir dann die Tickets noch mal betrachteten viel uns auf, dass unser Flug nicht um 15.13 sondern um 13.15 startet. Nun hiess es Beeilung. Zum guten Glück kamen wir noch rechtzeitig ins Flugzeug (Martin wollten Sie zuerst nicht hineinlassen).

Der Flug war nicht sehr angenehm, da das Flugzeug über Zürich noch einige Runden drehen musste bis es endlich zur Landung ansetzte. Von Zürich aus ging es mit Zug und Postauto wieder nach Hause.

Juli 15, 20049. Tag :: Edinburgh – Glasgow

Aufenthalt in Edinburgh; Am Morgen machten wir uns auf, ein billiges Frühstück zu suchen. Wir fragten die Rezeptzionistin, was sie uns empfehlen könnte. Ihr Ratschlag, eine kleine Imbissbude, war Goldwert. Wir bekamen ein Breakfast mit Brot, Würstchen, Eier, Blutwurst, roten Bohnen und Speck für nur 2.10£! Gestärkt vom reichhaltigen Frühstück gingen wir auf unsere Souvenir- Shoppingtour. Poffi kaufte sich eine Schottlandfahne und Martin kaufte sichBoxershorts aus Schottenstoff (die zu klein waren!). So verging der Morgen in Windeseile und schon bald knurrten unsere Mägen aufs Neue. Wie am Vortag abgesprochen, suchten wir ein indisches Restaurant auf und verköstigten uns dort…gedigen versteht sich. Um 14.00 Uhr gingen wir in ein Fotophänomen-Museum mit Hologrammen, einer Kamera Obscura und anderen Sachen. Es war ein gelungener Besuch, an welchen wir noch einen weniger amüsanten Besuch im schottischen Nationalmuseum anschlossen. Nach einem Provianteinkauf, Besuch bei McDonalds mit dem legendärem Grandmaster-Battle, Cookiesession bei Mark&Spencer und einem Aufenthalt im Park, beschlossen wir den Bus nach Glasgow (21.30 Uhr) zu nehmen. Von dort fuhren wir weiter zum Airport, wo wir uns auf einer Sitzbank einrichteten und uns auf eine lange Nacht gefasst machten.

Juli 14, 20048. Tag :: Kinross – Edinburgh

Aussicht auf das Castle vom Calton Hill

Mit dem Car begaben wir uns nach Edinburgh, der wohl berühmtesten Stadt Schottlands. Ein kleines Plakat wies uns kurz nach der Ankunft den Weg zu einem Backpackershostel. Weil wir erst 17 Jahre alt sind, wurden wir leider abgewiesen, hatten jedoch das Glück das im selben Block noch ein Hostel war, das uns für 12£ eine kleines Zweierzimmer direkt im Zentrum der Stadt bot. Schnell luden wir unser Gepäck ab und begaben uns zum „Castle“, wo die Tribünen standen, die für das alljährige Military Tattoo sowie für andere Schauspiele dienen. Das berühmt berüchtigte Castel betrachteten wir nur von Aussen, da uns die Kosten für eine Besichtigung einfach zu teuer waren.

Juli 13, 20047. Tag :: Pitlochry – Perth – Kinross

Whiskeydistillerie Whiskeydistillerie

Richtig ausgeschlafen, machten wir uns gegen Mittag auf den Weg in Richtung Dorfzentrum. Dort gönnten wir uns als erstes einige köstliche Gebäcke, wie wir sie in der Schweiz nicht finden würden. Nach dieser Stärkung waren wir wieder voll Tatendrang und wir erkundigten uns, wo die Whiskydestillerie Blaire Athol zu finden ist.

Juli 12, 20046. Tag :: Orkney – Thurso – Inverness – Pitlochry

Wie fast jeden Morgen packten wir auch am Montag unser Zelt ein und begaben uns zuerst einmal zu Fuss Richtung Bushaltestelle, wo uns der Bus natürlich vor der Nase weg fuhr. Der nächste Bus beförderte uns dann zurück zum Hafen. Dort wartete auch schon bereits die Fähre die uns wieder nach Thurso zurückbrachte. In Thurso begaben wir uns in den Car, mit dem wir den selben Weg wie zwei Tage zuvor zurücklegten. Wieder heil in Inverness verpflegten wir uns im MacDonalds mit einigen Burger. Bevor wir eine weitere Strecke mit dem Car zurücklegten, kauften wir noch unser Abendessen ein. Nun hiess es Abschied zunehmen von den Highlands. Ab in den Osten, wo die meisten Whiskydestillerien des Landes stehen. In Pitlochry, einem sehr touristischen Städtchen begann die mühsame Suche nach einem Platz, wo wir in Frieden unser Zelt aufbauen konnten. In einem kleinen Wäldchen, neben einem weiteren See wurden wir dann endlich fündig.

Juli 11, 20045. Tag :: Thurso – Orkney

Nachdem einer eine warme und der andere eine kalte Dusche genoss, verliessen wir unser Zimmer und begaben uns in die Küche des Hostels, wo wir uns ein Frühstück mit Toast und Müsli gönnten. Der Besitzer des Hostels bot uns an, mit ihm zum Hafen zu fahren, wo wir die Fähre zu den Orkney nehmen wollten. Ursprünglich haben wir nur einen Tag auf den Inseln verbringen wollen, um am Abend wieder den Bus in Thurso zu nehmen. Denkste! Unser Chauffeur lachte uns aus und klärte uns über die Preise und die Distanz auf. Spontan wie zwei 17-jährige Waldkircher sind, nahmen wir unser Gepäck und machten uns auf eine Übernachtung auf der Insel „Mainland“ gefasst. Die 40-minütige Überfahrt nutzten wir einerseits um einige Karten zu verfassen und andererseits um die atemberaubenden Klippen anzuschauen. Ein bisschen ratlos auf der Insel angekommen, ging es ein weiteres Mal auf die Suche nach einem Laden, der sonntags offen hat. Wir wurden fündig und kauften uns dort etwas für unser Mittag-/ Abendessen ein. Nach einem Sonnenbad beschlossen wir den „Ring of Brodgar“ aufzusuchen, der einige Meilen von unserem Standort entfernt war. Nur die grobe Richtung kennend, ohne Karte, entschieden wir uns für eine Strasse und liefen dieser entlang. Ein sehr netter, alter Schotte nahm uns ein Stück mit. Auf dem Weg zum „Ring of Brodgar“ schauten wir uns noch einen Grabhügel (Maes Howe), der in der Steinzeit als Kammergrab diente und die „Stones of Stenness“ an. Die Landschaft auf dieser Insel war so idyllisch wie nirgendwo bis anhin, sie stellte alles in den Schatten, was wir kannten…diese Ruhe, Verlassenheit!

Juli 10, 20044. Tag :: Spean Bridge – Inverness – Thurso

Das Meer in Thurso

Von ein paar Mückenstichen geplagt, machten wir uns auf das Zelt aufzuräumen und den Abfall einzusammeln. Danach ging es unverzüglich zur Bushaltestelle. Mit dem Bus fuhren wir nun nach Inverness. Entlang der Strasse sahen wir das Loch Ness, doch das berüchtigte Nessie Monster blieb auch von uns ungesichtet. In Inverness angekommen, machten wir eine kleine Stadttour zu Fuss. Was für eine schöne Stadt mit einer Burg und ihren Häusern! Nach einem Imbiss in einem Cafe und einem Menü im McDonalds erreichten wir gerade noch den Bus nach Thurso. Auf der 2,5 stündigen Fahrt an schönen Landschaften, am Meer, an Ölbohrinseln, an den Highlands, an Schlössern vorbei, lernten wir einen Mann kennen, mit dem wir uns über die Geschichte Schottland unterhielten. Wir haben zwar nicht alles verstanden, was er uns beibringen wollte, aber umso eifriger mit dem Kopf genickt um ihm wenigstens das Gefühl zu geben, wir seien fleissige Zuhörer.

Juli 9, 20043. Tag :: Luss (Loch Lomond) – Tarbet – Fort Williams – Spean Bridge

Nach einer erholsamen Nacht im Zelt neben dem Loch Lomond, an einem wunderbaren Platz, der auch den Stechmücken zu gefallen schien, standen wir auf. Wir bauten unser Zelt ab und begaben uns wiederum auf Wanderschaft, jedoch ohne zu frühstücken. Unser Marschtempo war sehr hoch, da wir einen gedrängten Zeitplan hatten (ca. 10 Uhr Busfahrt von Tarbet aus und wir hatten nur eine grobe Ahnung wie weit noch zu gehen war). Rechtzeitig dort angekommen gönnten wir uns und unseren Füssen ein bisschen Ruhe. Danach nahmen wir den Bus von Tarbet nach Fort Williams. Wir fuhren mit dem Bus durch den mittleren Westen Schottlands und genossen die herrliche Landschaft mit ihren grünen Hügeln, den Wäldern, den zahlreichen Schafen und schönen Häusern. Nach 2 Stunden Fahrzeit kamen wir in Fort Williams an, wo wir uns unverzüglich in den dort ansässigen McDonalds begaben um zu speisen. Danach versorgten wir uns mit Proviant für den Nachmittag und den Abend (Standart Speisezettel: 200g Karotten, Käse, Fleisch, abwechselnde Obstsorten, Bier, Dessert,…).

Juli 8, 20042. Tag :: Glasgow – Luss (Loch Lomond)

Nach einer warmen Nacht machten wir uns wieder auf den Weg in Richtung Stadtzentrum, wo wir zuerst einen Platz in einem Citylinkbus reservierten. Nun hatten wir einige Stunden Zeit Glasgow näher anzuschauen. Wir sahen einige eindrückliche Bauwerke, ein grosses Einkaufscenter, viele Kirchen und typisch englische Taxis. Besonders sind uns die steilabfallenden Strassen aufgefallen. Zwischendurch assen wir einen leckeren Muffin und ein, im Vergleich zu Schweizer Preisen, billiges McDonalds Menü.

Kategorien: Schottland 2004 // Tags: , ,

Juli 7, 20041. Tag :: Waldkirch – London – Glasgow

Nach einer kurzen Nacht begaben wir uns früh am Morgen mit dem Postauto nach Gossau und mit dem Zug gelangten wir anschliessend nach Zürich. Unterwegs nach Zürich frühstückten wir und so wurde schon diese Fahrt zu einem Erfolg. Am Flughafen Kloten checkten wir ein und machten uns bereit für den Flug zu den Britischen Inseln.